Tagesbesuche
Ein Besuch in Bordei und Terra Vecchia ist wirklich eine lohnende Erfahrung. Die Gegend bietet wunderbare Wanderungen in einzigartigen natürlichen Umgebungen. Bei deiner Rückkehr kannst du dich im Restaurant erfrischen oder die authentischen Dörfer besuchen. Eine kleine Boutique verkauft biologische Produkte und einige Erfrischungen. Es gibt unzählige Plätze rund um das Ecovillage & Sanctuary, wo du dich an den verschiedenen Gebirgsbächen entspannen und Zeit in Kontemplation verbringen kannst.
Ort
Die nächsten internationalen Flughäfen sind Mailand-Malpensa und Mailand-Linate, beide 2,5 Stunden von Locarno mit dem Zug und 1,5 Stunden mit dem Auto entfernt. Von Locarno ist es eine 40-minütige Autofahrt nach Bordei, wo es einen großen Parkplatz gibt. Von Bordei ist es ein 25-minütiger Spaziergang zu Terra Vecchia oder eine 4-minütige Fahrt mit der Seilbahn. Von Verdasio, wo der Centovalli-Zug hält, wird Rasa 2027 wieder per Seilbahn erreichbar sein. Von Rasa ist es ein 10-minütiger Abstieg zu Fuß zum Sanctuary in Terra Vecchia.

Team
Unser Team besteht aus einer vielfältigen Gruppe von Personen mit einer Vielzahl von Fähigkeiten und Talenten aus verschiedenen Ländern. Wir sind vereint durch unsere Suche nach Wahrheit und Schönheit, durch die Liebe zur Natur und durch den Wunsch, anderen zu dienen.
Gemeinsam streben wir danach, jeden Aufenthalt im Ökodorf zu einer wirklich bereichernden und inspirierenden Erfahrung zu machen.

Svami Shri Madhav Gosai (Isaiah Streisand)

Pietro Leemann
Stiftung Terra Vecchia Bordei
Die Fondazione Terra Vecchia Bordei ist verantwortlich für das Ecovillage & Sanctuary in Terra Vecchia und Bordei. Die Strategie für das Ecovillage & Sanctuary ist es, Bordei und Terra Vecchia der Gemeinschaft als offene Orte für Begegnungen, Erholung, Regeneration, sozio-kulturelle Initiativen, Inspiration und Spiritualität zur Verfügung zu stellen.
Durch die vielfältigen Aktivitäten – die sich an Einzelpersonen, Gruppen und Familien im Sinne der inklusiv verstandenen Gesellschaft richten –erfüllt sich das Centovalli am Fusse des Monte Ghridone mit dem «Ecovillage & Sanktuarium Terra Vecchia Bordei» mit neuem Leben.

Pietro Leemann

Jonathan Gimmel

Guy Lanfranconi

Stefan Schwarz
Stellenangebote
Neben der Freiwilligenarbeit bietet unser Ecovillage auch eine Reihe von bezahlten Beschäftigungsmöglichkeiten in den Bereichen Landwirtschaft, Instandhaltung und Gastfreundschaft. Wenn du an einer spezifischen Arbeitsmöglichkeit bei uns interessiert bist, sende uns bitte eine E-Mail.
Vision
Die Vision eines Ecodorfes mit einem Retreatzentrum und einem Sanctuary wurde 2022 konzipiert, als Pietro Leemann Svami Shri Madhav Gosai (Isaiah Streisand) in der heiligen Stadt Vrindavan, Indien, traf. Beide hegten lange Zeit den Traum, ein soziales und spirituelles Zentrum in den Schweizer Alpen zu gründen, wo Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und Glaubensrichtungen zusammenkommen könnten, um ihre Geister zu verjüngen. Ihre tiefe Freundschaft inspirierte sie, nach einem geeigneten Standort in Pietros Heimatregion Tessin zu suchen, wo ihre Vision nun Wirklichkeit geworden ist.
Geschichte

1969 entdeckt und erwirbt Jürg Zbinden das verlassene Dorf «Terra Vecchia» im Centovalli und beginnt den Wiederaufbau mit Menschen, welche durch Arbeit und Gemeinschaft den Weg zurück in die Gesellschaft finden. So entsteht 1973 die «Fondazione Terra Vecchia» mit dem Ziel, die beiden Dörfer zu retten und Jugendlichen mit sozialen Problemen wertvolle Hilfe zu bieten. Unter Mithilfe von Freiwilligen, Studierenden, Hand- und Technikbegabten, welche zugleich soziale Betreuung in Anspruch nehmen, werden rund 30 Gebäude Terra Vecchia und Bordei weitgehend restauriert. 1969 entdeckt und erwirbt Jürg Zbinden das verlassene Dorf «Terra Vecchia» im Centovalli und beginnt den Wiederaufbau mit Menschen, welche durch Arbeit und Gemeinschaft den Weg zurück in die Gesellschaft finden. So entsteht 1973 die «Fondazione Terra Vecchia» mit dem Ziel, die beiden Dörfer zu retten und Jugendlichen mit sozialen Problemen wertvolle Hilfe zu bieten. Unter Mithilfe von Freiwilligen, Studierenden, Hand- und Technikbegabten, welche zugleich soziale Betreuung in Anspruch nehmen, werden rund 30 Gebäude Terra Vecchia und Bordei weitgehend restauriert. Der Umfang der zu leistenden Arbeit war gross die Motivation dahinter vorbildhaft. Dank umfassenden Drittmittel von öffentlichen Stellen, Fundationen, Mäzenen in der Höhe von insgesamt rund 40 Mio. Franken gelang das Wunder: Das verfallene Terra Vecchia wurde wieder aufgebaut, die beiden Orte nahmen Schritt für Schritt Gestalt an und eine erfolgreiche sozialtherapeutische Gemeinschaft wurde aufgebaut. Viele junge Menschen fanden in Terra Vecchia und Bordei Zuflucht, überwanden ihre schwierige – oft von Drogenkonsum und Gewalt geprägte – Vergangenheit. Terra Vecchia und Bordei wurden landesweit bekannt. 2004 wird das Ziel der Bewahrung des Landes und der Steingebäude in die neue Fondazione «Fondazione Terra Vecchia Villaggio» integriert und von der ersten Fondazione getrennt. Beide Stiftungen – «Terra Vecchia Villagio» und «Terra Vecchia Bern» – setzen ihre Zusammenarbeit im Bereich des Wiederaufbaus und der therapeutisch rehabilitierenden Aktivitäten weitere 12 Jahre fort. 2016 verlässt die Fondazione Terra Vecchia das Tessin und kehrt an ihren Berner Sitz zurück. Viele Häuser in den beiden Orten Terra Vecchia und Bordei fertiggestellt: seit über 10 Jahren gibt es hier jedoch keine sozialtherapeutischen Massnahmen mehr. Die beiden zauberhaften Dörfer haben an Anziehungskraft trotzdem nichts verloren. Terra Vecchia und Bordei werden von vielen Menschen besucht, die ihren Charme und ihre Energie im Herzen des Centovallis entdecken wollen.
Zukunft
Die neu aufgstellte Fondazione Terra Vecchia Bordei hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Was mit sozialer Energie begann, wird mit neuem Leben erfüllt.: Aus dem Sozialprojekt wird das Ecovillage & Sanktuarium Terra Vecchia Bordei. Die Liegenschaften in Terra Vecchia und Bordei werden erhalten und für Kinder, Jugendliche und Erwachsene unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem religösen Hintergrund als Basis für neue Schlüsselerlebnis genutzt. Dazu gehören unterschiedlichste soziokulturelle, kulturelle und interreligiöse Aktivitäten wie Kurse, Seminare, Retraiten, Schullager oder Schulungen. In Terra Vecchia entsteht ein Sanktuarium für Spiritualität, Kultur und Erholung. In Bordei lädt die Osteria Giardino zum vegeatrischen Alpingenuss und zu Ferien ein. Der neue Zweck der Stiftung ist es, die Gebäude, Weiler und Dörfer in Bordel und Terra Vecchia vor dem drohenden Verfall zu bewahren, ihre materielle und kulturelle Einheit zu sichern und so die Grundlage für eine neue Lebensgemeinschaft zu schaffen. Die im Besitz der Stiftung befindlichen Liegenschaften werden direkt oder indirekt zu gemeinnützigen Zwecken genutzt mit dem Ziel, die Dörfer Bordei und Terra Vecchia als offene Orte für eine Vielzahl von Begegnungen und Aktivitäten zu erhalten. Sie werden daher insbesondere für soziokulturelle Aktivitäten wie die Organisation von Kursen, Seminaren, Retraiten, Schullagern oder Schulungen genutzt.
Strategie
Die Strategie für das Ecovillage & Sanktuarium Terra Vecchia Bordei besteht darin, Terra Vecchia und Bordei als offene Orte für Begegnung, Erholung, Regeneration, Soziokultur, Inspiration und Spiritualität dem Gemeinwesen zur Verfügung zu stellen. Durch folgende Schwerpunktaktivitäten – die sich an Einzelpersonen, Gruppen und Familien im Sinne der inklusiv verstandenen Gesellschaft richten –erfüllt sich das Centovalli am Fusse des Monte Ghridone dank dem Ecovillage & Sanktuarium Terra Vecchia Bordei mit neuem Leben: Kurse, Seminare und Klausuren für Yoga, Achtsamkeit, naturnahes Kochen, Naturmedizin, Malerei, Theater, Musik, traditionelles Handwerk in Bordei Ökumenische Lebensgemeinschaft als Zufluchtsort für Inspiration, Reflexion und Regeneration in Terra Vecchia In beiden Orten Lager für Schulen, Lehrbetriebe, Jugendverbände mit zusätzlichen Kursangeboten nach Bedarf Durchführung von kulturellen und sozio-kulturellen Projekten in beiden Orten Terra Vecchia und Bordei als offene Orte und Leuchttürme für Nachhaltigkeit in Infrastruktur, Betrieb und Alltagsleben. Dazu gehört der eigene Bio-Landwirtschafatsbetrieb mit 21 Hektaren, die Umstellung auf Permamkultur und ein innovatives Kuh-Projekt. Von der Bausubstanz über die Energie bis zum Essen gilt konsequentdas Prinzip der naturnahen Kreisläufe. Die Osteria Giardino in Bordei als Ort der Begegnung, des natürlich vegetarischen Genusses und der Einkehr. Die Gemeinnützigkeit definiert sich sowohl durch die Offenheit, als auch die Berücksichtigung von sozio-ökonomische Aspekten und die Linderung der Vulnerabilität bei der Ausgestaltung des Geschäftsmodells.
Pietro Leemann
Pietro Leemann, ist Präsident der Fondazione Terra Vecchia Bordei, ist ein renommierter Schweizer Koch und Pionier der gehobenen vegetarischen Küche. Er ist der Gründer und Chefkoch des Restaurants Joia in Mailand, das 1996 als erstes vegetarisches Restaurant in Europa mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde. Seine Küche kombiniert hohe kulinarische Kunst mit einer tiefen Philosophie, die auf Nachhaltigkeit, Achtsamkeit und Respekt für die Natur basiert. Pietro wurde 1961 in Locarno, Schweiz, geboren und begann seine Karriere in der traditionellen Küche, bevor er sich auf vegetarische Gerichte spezialisierte. Seine Reisen nach Asien, insbesondere nach Indien und Japan, beeinflussten seinen Ansatz massgeblich. Er integriert oft Elemente aus der asiatischen Philosophie und Kochkunst in seine Gerichte. Pietro ist auch Autor mehrerer Bücher über Ernährung, Gesundheit und Spiritualität und ein aktiver Verfechter für eine bewusste und nachhaltige Lebensweise. Sein Werk hat weltweit Anerkennung gefunden und inspiriert viele Köche, die vegetarische und vegane Küche auf ein neues Niveau zu heben.